Sonntag,
17. Juni 2007
Früher
als im November fuhren wir nach dem Frühstück
schon los. Wir kamen sehr gut voran auf der Autobahn Richtung Würzburg,
Nürnberg
und Regensburg. Nicht einmal rund um Würzburg
ein Stau - das ist selten. So erreichten wir schon gegen Mittag die österreichische
Grenze bei Passau. Auf der letzten Raststätte
auf deutscher Seite besorgten wir uns die österreichische
Autobahn-Vignette. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter Richtung Südosten.
Auch
der Verkehr auf der österreichischen
Autobahn meinte es sehr gut mit uns. Viele Baustellen, die ich vom letzten Jahr
noch kannte, gab es nicht mehr. So waren wir nachmittags an Wien vorbei an der österreich-ungarischen
Grenze. Wir entschlossen uns, direkt hier zu übernachten
und uns so heute den Geld-Umtausch und den Autobahn-Vignetten-Kauf zu ersparen.
Außerdem
kenne ich das Gelände
auf der ungarischen Seite des Grenzübergangs
mit mehreren Restaurants und Hotels, so dass sich hier in jedem Fall etwas
finden müsste.
Das
erste Hotel, das wir ansteuerten, war ausgebucht. Beim zweiten handelte es sich
um das Haus, in dem wir vor zwei Jahren zum Abendessen waren. Hier hatten wir Glück
und der Übernachtung
stand nichts im Wege. Neben den ungarischen gab es auch noch alle österreichischen
Mobilfunknetze. Für
einen günstigen
Internet-Zugang sorgte ferner ein kostenloses WLAN. So konnte ich während
und nach dem Abendessen sogar noch die vertraute Stimme von Carmen Pankau auf
Radio Transsylvania International hören.
Montag,
18. Juni 2007
Eigentliches
Etappenziel war heute Szeged, von dem ich im November nicht viel sehen konnte.
Ich fuhr aber zuerst zurück
nach Österreich,
um von dort das Dreiländereck
Österreich-Ungarn-Slowakei
anzusteuern. Zuvor besorgte ich an einer Tankstelle neben der ungarischen
Autobahn-Vignette auch eine aktuelle Straßenkarte,
auf der auch die Grenzregion gut zu sehen ist. So stellte ich fest, dass das
Dreiländereck
nur von Österreich
aus mit dem Auto angefahren werden kann.
Das
Dreiländereck
war dann auch schnell zu finden. Von hier aus konnte man sogar Teile von
Pressburg und den Pressburger Fernsehturm sehen. Neben einer umfangreichen
Foto-Session überquerte
ich auch mehrfach die Grenzen in alle Richtungen. Danach fuhren wir zurück
nach Ungarn und an Budapest vorbei nach Szeged. Nach einiger Suche fand ich
unser Hotel vom letzten Mal wieder. Wir checkten ein und machten einen Bummel
durch die Stadt.
Nach
dem Abendessen drehte ich noch etwas am Kurzwellen-Empfänger.
So konnte ich bereits hier auf Mittelwelle das deutsche Programm von Radio
Neumarkt hören.
Das schaltete ich dann auch ein, statt den Hanzy auf RTI zu hören.
Internet ist hier ohnehin nicht ganz so komfortabel. Im Gegensatz zu meiner
Erinnerung vom letzten Jahr hat das Hotel kein eigenes WLAN. Ich kann
zwar ein offenes Netz aus der Nachbarschaft empfangen. Echtes Surf-Vergnügen
ist das aber so nicht.
Dienstag,
19. Juni 2007
Das
Vorprogramm ist zu Ende. Heute sollte es endlich nach Rumänien
weitergehen. Von Szeged aus ist es nicht weit zur Grenze. Dank der Nebenstrecke
nach Temeswar über
Grossanktnikolaus konnten wir auch dem LKW-Verkehr entkommen. Diese Strecke ist
für
LKWs nämlich
gesperrt. Laster müssen
die Hauptstrecke über
Arad nehmen und von dort nach Temeswar weiterfahren.
Wir
waren mittags schon da, fanden schnell ein schönes
und ziemlich neues Hotel und fuhren anschließend
mit dem Taxi in die Innenstadt. Diese ist sehr schön
und gefällt
mir fast besser als Hermannstadt. Abends trafen wir noch eine Freundin, die hier
in Temeswar wohnt. Im Hotel versuchte ich schließlich
noch, bei technischen Problemen bei RTI weiterzuhelfen. Damit geht der Tag nun
zu Ende.
Mittwoch,
20. Juni 2007
Die
Weiterfahrt nach Hermannstadt über
Lugosch gestaltete sich wesentlich schneller als die Fahrt im vergangegen Jahr,
als wir bei Großwardein
nach Rumänien
hineinfuhren. Gegen Mittag waren wir bereits in Diemrich. Ab hier war die
Strecke mit dem Weg vom vergangenen Jahr identisch.
Wir
machten eine kurze Pause und dann ging es zunächst
weiter bis Mühlbach,
wo ich eine Fotosession einlegte. Danach war es nicht mehr weit bis
Hermannstadt. Das Hotel Parc, in dem wir schon im vergangenen Jahr waren, war
schnell gefunden. Es ist direkt neben dem Fußball-Stadion
und das ist natürlich
ausgeschildert.
Die
Freude über
WLAN im Hotel währte
nicht lange. Das Netz funktioniert nur am Empfang, nicht aber in den Zimmern.
Trotz Lage im sechsten Stock konnte ich auch sonst keine offenen Hotspots
finden, so dass ich in Hermannstadt auf GPRS-Internet angewiesen bin und ich
somit nur das allernötigste
online machen kann. Dafür
entschädigte
aber ein Super-Blick vom Zimmer aus über
die ganze Stadt.
Im
Zentrum stellte ich fest, dass auch hier die Zeiten des offenen WLANs noch nicht
begonnen haben. Während
in Temeswar fast überall
offene Netze zu finden sind, sieht es hier mit freier Internet-Einwahl schlecht
aus - und das, obwohl Hermannstadt in diesem Jahr europäische
Kulturhauptstadt ist, was man dank entsprechend geschmückter
Innenstadt auch sofort sieht.
Donnerstag,
21. Juni 2007
Heute
stand ein Tagesausflug Richtung Norden auf dem Programm - und somit siebenbürgisches
Neuland für
mich. Über
Mediasch sollte es bis nach Schäßburg
gehen. Schon wenige Kilometer nördlich
von Hermannstadt legte ich aber in Stolzenburg eine Pause ein, um einige Fotos
zu machen. Hinter
Mediasch kamen wir dann durch Großprobstdorf,
das mir als Heimatort von Kurt Bretz ein Begriff ist. Kurt macht siebenbürgische
Musik und von ihm stammt unter anderem auch die Instrumental-Version des
"Siebenbürger-Liedes",
das wir bei RTI als Senderkennung verwenden.
Kurze
Zeit später
war Schäßberg
erreicht. Hier geht es noch deutlich deutscher zu als in anderen siebenbürgischen
Städten.
Das machte mir die Stadt auf Anhieb sympathisch. Straßennamen
sind in deutscher und rumänischer
Sprache ausgeschildert und selbst Parkplatz-Wächter
sprechen einem auf Deutsch an. Der historische Stadtkern ist sehr gut erhalten
und insgesamt machte die Stadt auf mich einen sehr guten Eindruck. Sie ist seit
heute meine Lieblingsstadt in Rumänien,
gefolgt von Temeswar und Hermannstadt.
Nach
dem Mittagessen ging der viel zu kurze Aufenthalt in Schäßburg
zu Ende. Hier war ich nicht zum letzten Mal, das ist sicher. Auf dem Rückweg
Richtung Mediasch nahmen wir zunächst
einen kleinen Umweg und fuhren nach Birthälm.
Der Ort liegt acht Kilometer östlich
der Hauptstraße
und obwohl er so klein nicht ist hält
es bislang keiner der drei rumänischen
GSM-Netzbetreiber für
nötig,
eine BTS aufzubauen. Die historische Kirche, hoch gelegen und mit Blick über
den ganzen Ort, war dagegen sehr schön.
Zufällig
fand auch gerade eine deutschsprachige Führung
statt, an die wir uns dranhängten.
Mediasch
fand ich dagegen nicht ganz so sehenswert. O.K., die evangelische Kirche mit dem
schiefen Turm nimmt man auf der Durchreise mit. Ansonsten fand ich die Stadt
aber bei weitem nicht so sehenswert wie Schäßburg
oder Hermannstadt. So folgten wir dann auch dem Rat von Luise, unserer ersten
Vorsitzenden bei RTI, auf der Weiterfahrt noch einen Abstecher in ihren
Heimatort Wurmloch zu machen. Die dortige Kirche ist Weltkulturerbe und macht
einen gewaltigen Eindruck. Leider konnten wir sie nur noch von außen
sehen, für
die Besichtigungszeiten kamen wir etwa 20 Minuten zu spät.
Aber trotzdem wir waren da in diesem Ort mit dem kultigen Namen Wumloch, der
auch vier Kilometer von der Hauptstraße
entfernt liegt. Vodafone und Cosmote glänzen
übrigens
auch hier mit Abwesenheit, aber Orange bietet gute Versorgung. Auf der Rückfahrt
nach Hermannstadt machte ich noch einige Foto-Pausen. Dennoch waren wir vor 19
Uhr zurück.
Freitag,
22. Juni 2007
Heute
hatte ich nach dem Frühstück
zuerst einen Termin mit Beatrice Ungar, der Chefredakteurin der Hermannstädter
Zeitung. Wir zeichneten zuerst ein Interview für
RTI auf, dann gingen wir mit der gesamten Redaktion in ein Cafe, um den Ausstand
einer Praktikantin aus der Schweiz zu feiern. So lernte ich das Team kennen und
wir unterhielten uns bis zum späten
Vormittag.
Nach
dem Mittagessen war Siesta angesagt, danach zurück
in die Stadt, wo ich unter anderem Cash-Karten für
meine rumänische
Vodafone-Karte holte. Ich hatte mir zwar geschworen, angesichts der
internationalen Prepaidkarten keine nationalen Karten mehr zu kaufen. Da es aber
zumindest derzeit nichts vernünftiges
für
Daten-Roaming gibt, braucht man dafür
dann doch wieder Karten aus den jeweiligen Ländern,
wenn man sich nicht auf offene WLAN-Hotspots verlassen will.
Später
trafen wir Anja, eine unserer beiden Kassiererinnen bei RTI, die kurz zuvor mit
ihrer Tochter in Hermannstadt angekommen war. Nach kurzer Zeit stieß
noch Astrid aus der Rokestuf zu uns, die hier in Hermannstadt wohnt. Es wurde
ein sehr netter Abend, Anja und ich nutzten die Gelegenheit dann auch noch für
ein Interview mit Astrid. Jürgen
müsste
es - WLAN sei Dank - auch bereits haben. Mit
Musik und Chatten geht der Abend nun zu Ende.
Samstag,
23. Juni 2007
Pünktlich
zum Frühstück
brach ein heftiges Gewitter über
Hermannstadt herein. Ich sah aber auf Wetter-Online, dass das Wetter bereits
mittags besser werden soll. So blieb es bei dem Plan,
nach dem Frühstück
nach Kronstadt weiterzufahren. Unterwegs regnete es noch leicht und erst nach
der Ankunft in Kronstadt riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam wieder zum
Vorschein. Später
hatten wir wieder Temperaturen von knapp unter 30 Grad.
Die
Fahrt nach Kronstadt war dagegen weniger schön
- und das nicht nur wegen dem Wetter. Fast auf der ganzen Strecke gab es
Baustellen mit einspuriger Verkehrsführung.
Ampeln regelten, in welche Richtung man gerade fahren durfte und konnte. So
brauchten wir für
die nicht einmal 150 Kilometer mehr als drei Stunden.
Nachdem
wir ein nettes Hotel - leider wieder ohne WLAN - gefunden hatten, blieb dennoch
genügend
Zeit, um einen ausgiebigen Bummel durch die Innenstadt zu machen. Nach dem
Abendessen im deutschen Restaurant "Altstadt"
vertreibe ich mir den Abend nun noch etwas mit dem DX-Hobby. In Hermannstadt war
dies wenig reizvoll, da es dort im Hotel starke Störungen
auf Kurzwelle gab. Hier funktioniert es deutlich besser. Nachher höre
ich dann noch die deutsche Sendung von Radio Neumarkt, danach ist der heutige
Urlaubstag wohl zu Ende.
Sonntag,
24. Juni 2007
Heute
machten wir uns nach dem Frühstück
auf in Richtung Sinaia. Das liegt nicht nur wunderschön
in den Bergen, sondern dort befindet sich auch das Schloss Peles. Schon die
Fahrt dorthin war wegen der Landschaft ein echtes Erlebnis, Schloss Peles und
die nähere
Umgebung waren absolut beeindruckend. Dort muss man gewesen sein, wenn man Rumänien
bereist.
Sinaia
ist gleichzeitig der von zu Hause wohl entfernteste Punkt dieser Reise. Der Ort
liegt nur noch 100 Kilometer von Bukarest entfernt. Die rumänische
Hauptstadt liegt also zum Greifen nahe, doch mich zieht nicht wirklich etwas
dorthin. Im November verirrten wir uns in die Stadt - und ich fand sie nicht
wirklich schön
-, im April war ich knapp eine Woche dort - und ich fand sie auch bei näherer
Betrachtung nicht toll. Einmal dort gewesen sein sollte man schon, die
Innenstadt und den Präsidentenpalast
sollte man gesehen haben, aber sonst... Es gibt so viele schöne
Städte,
Orte und Landschaften in Rumänien.
Bukarest zählt
ganz sicher nicht dazu.
Nachmittags
fuhren wir somit zurück
nach Kronstadt
und von dort weiter über
Neustadt und Rosenau nach Törzburg,
wo ich noch das Dracula-Schloss besichtigte. Es liegt imposant oberhalb des
Ortes und man kann fast das gesamte Schloss besichtigen. Neben der
Innen-Einrichtung ist vor allem die Aussicht beeindruckend. Da das Wetter auch
heute wieder bestens war, nutzte ich das natürlich
wieder für
zahlreiche Fotos.
Zurück
in Kronstadt fand ich im Hotelzimmer nun auch ein offenes WLAN-Netz. So konnte
ich nach einigen Tagen Pause nun auch wieder mal RTI hören.
Das war zum heutigen Tagesausklang genau das richtige.
Schon
um 09.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Westen. Kurz nach der Stadtgrenze
von Kronstadt tauchte auf der rechten Seite die AM-Sendeanlage des Rumänischen
Rundfunks auf, die unter anderem auf Langwelle 153 kHz - der Frequenz des
Deutschlandfunks in Donebach - sendet. Die Sendemasten sind bei weitem nicht so
groß
wie in Donebach, aber dennoch ist die Anlage interessant.
Schon
am späten
Vormittag kamen wir in Schäßburg
an. Ein letztes Mal Geld tauschen, eine Cola trinken und dann weiter Richtung
Neumarkt. Dort kamen wir aber erstmal nicht an. Etwa auf halbem Weg kam ein Auto
in Gegenrichtung von seiner Fahrbahn ab, streifte uns und sorgte damit für
eine ungewolllte weitere Pause. Der Außenspiegel
auf der Fahrerseite ist hin und die gesamte Fahrerseite muss wohl erneuert
werden. Fahren geht noch problemlos - Glück
im Unglück
- nur der fehlende Spiegel macht mir Sorgen.
Die
Polizei war auch ungerufen sofort zur Stelle, nahm den Unfall auf und nahm dem
Unfallgegner sofort den Führerschein
ab. Das wiederum fand ich etwas hart, zumal der Polizist meinte, der Mann müsste
die Führerschein-Prüfung
erneut ablegen, da er einen großen
Fehler gemacht hat.
Nach
mindestens einer Stunde Pause ging es dann weiter. Wie geplant steuerte ich nun
Neumarkt an, um dort noch zu fotografieren. Außerdem
bereitete ich meine heimische Autowerkstatt darauf vor, dass es in Kürze
Arbeit gibt. Die Weiterfahrt nach Klausenburg gestaltete sich dann wegen hohem
Verkehrsaufkommen etwas langsam.
Erst
gegen 17.00 Uhr waren wir da. Wir suchten zunächst
das örtliche
ACR-Büro.
Der ADAC wollte über
den ACR zumindest einen provisorischen Spiegel besorgen. Diesen sollten wir hier
bekommen. Als wir den ACR gegen 17 50 Uhr gefunden hatten, war das Büro
jedoch schon geschlossen. Also ein Hotel gesucht und noch zum Fotografieren und
Essen in die Stadt gefahren.
Zurück
im Hotel wurde gerade auch im Radio deutlich, dass der Aufenthalt in Siebenbürgen
langsam aber sicher zu Ende geht. Das deutsche Programm von Radio Neumarkt ist
hier nur noch sehr schwach zu empfangen. So lasse ich den Tag nun mit
Nachrichten und Informationen der Deutschen Welle ausklingen, die auf 6075 kHz
auch hier gut zu hören
ist.
Dienstag,
26. Juni 2007
Nachdem
ich beim ADAC nachhakte, bemühte
sich die Klausenburger ACR-Niederlassung nun doch noch um einen provisorischen
Spiegel. Es dauerte fast bis 11.00 Uhr, bis dieser montiert bzw. eigentlich nur
mit etwas Klebeband befestigt war. Bei der Weiterfahrt Richtung Großwardein
machte ich zudem den Fehler, der Beschilderung für
LKWs zu folgen. So umging ich zwar die Innenstadt von Klausenburg, allerdings
war ich nun auch auf der Straße
Richtung Satu Mare.
Der
für
LKW vorgesehene Weg zurück
zur Straße
nach Großwardein
ist in einem fürchterliche
Zustand. Nach etwa zwei Kilometern gab ich auf und fuhr zunächst
zurück
auf die Straße
nach Satu Mare. Einige Kilometer weiter gibt es erneut eine Querverbindung zur
Großwardein-Strecke.
Hier gibt es zwar auch das eine oder andere Schlagloch, dennach nahm ich diesen
etwa 30 Kilometer langen Weg zurück
auf die vorgesehene Route.
Wir
ließen
uns Zeit, aßen
unterwegs noch etwas und erreichten gegen 15.00 Uhr Großwardein
- die Stadt, in der im November sozusagen mein Rumänien-Abenteuer
begann. Das war seinerzeit die erste rumänische
Stadt, die ich befahren und betreten hatte. Ich folgte den Hinweisschildern zum
Hotel Continental. Wir checkten dort ein und gingen dann noch in die Stadt.
Neben den alten Bauten ist vor allem die gerade erst sanierte Fußgängerzone
beeindruckend.
Vorhin
hörte
ich dann noch das deutsche Programm von Radio Neumarkt - vermutlich zum letzten
Mal für
lange Zeit in annehmbarer Qualität. Der Empfang
war sogar etwas besser als gestern in Klausenburg. Das hätte
ich nicht gedacht. Jetzt falle ich gleich totmüde
ins Bett. Die vorerst letzte Nacht in Rumänien
beginnt.
Mittwoch,
27. Juni 2007
Nach
dem Frühstück
war die rumänisch-ungarische
Grenze schnell erreicht. Meine Bedenken, dass es wegen dem auf der Fahrerseite
demolierten Auto Probleme geben könnte,
bestätigten
sich glücklicherweise
nicht. Jenseits der Grenze merkte man sofort, dass man sich in einem anderen
Land aufhält.
Die Häuser
waren in einem deutlich besseren Zustand, auch in kleinen Dörfern
gibt es Kanalisation und auch Seitenstraßen
sind asphaltiert.
Knapp
30 Kilometer nach Ungarn hinein reichte das Cosmote-Mobilfunknetz aus Rumänien.
Europa FM war auf der Großwardeiner
Frequenz 93,2 MHz sogar 100 Kilometer nach Ungarn hinein zu empfangen. Danach hörte
ich das deutsche Programm von Radio Fünfkirchen,
das seit einiger Zeit nun vormittags statt abends ausgestrahlt wird.
Gegen
13.30 Uhr war die Grenze nach Österreich
erreicht. Auch hier gab es keine Probleme mit der Einreise. Nach einer
Mittagspause fuhren wir nach Bad Schallerbach zwischen Linz und Passau weiter.
Hier übernachteten
wir schon im November. Zum Tagesausklang lauschte ich erneut dem deutschen
Programm von Radio Neumarkt, das auf 1323 kHz noch erstaunlich gut zu empfangen
war.
Donnerstag,
28. Juni 2007
Nach
dem Frühstück
ging es weiter Richtung Heimat. Nach etwa 80 Kilometern war die deutsche Grenze
erreicht. Kurz hinter Nürnberg
legten wir noch eine kurze Pause ein und nachmittags waren wir wieder zu Hause.